Projekt Yvyra nemity

Walter Rieske, Gründer genesis-pro-life

Walter Rieske, gründete das Unternehmen genesis-pro-life im Jahr 2017 und unterstützt das Projekt „Yvyra ñemitỹ“ seit 2018 tatkräftigst. Die Idee zu diesem Projekt wurde schon Anfang 2010 kreiert, doch in den darauffolgenden Jahren fehlte es am nötigen Fond, um es Wirklichkeit werden zu lassen.

Das Ziel des Projektes „Yvyra ñemitỹ“ (aus der Landessprache Guarani, zu Deutsch „Baum-Pflanzaktion“) ist das Anlegen von vielen kleinen geschützten Wäldern = WALD-MUSEEN und dient der Bewusstseinsbildung gegenüber der Wichtigkeit des Baumes. Ein Baum von 20m Höhe produziert ca. 10.000 Liter Sauerstoff pro Tag (reicht für 5 bis 10 Menschen) und durch Photosynthese binden Bäume Kohlenstoffe und bremsen damit den Klimawandel. Ein Baum filtert über seine Blätter oder Nadeln bis zu 100 Kilogramm Staub pro Jahr aus der Luft und bei Regen wird der Staub in den Boden geschwemmt. (Wald = „grüne Lunge“). Der Baum ist Lebensraum und Futterquelle tausender Tierarten (Nistplätze, Nahrung, Schutz usw.), mit seinen Früchten, Nüssen, Beeren und Samen dient er auch dem Menschen als Lebensmittelquelle, und er beeinflusst das Mikroklima nachhaltig: Ein einziger Baum verdunstet bis zu 500 Liter Wasser und leistet die Kühlleistung von 10 bis 15 Klimaanlagen, im Schatten ist die gefühlte Temperatur um 10 bis 15 Grad niedriger und er senkt die Windgeschwindigkeit um 85%. Ab einem halben Hektar Bäumen spricht die Wissenschaft von einem Wald und Forscher haben herausgefunden, dass Stoffe namens Phytozyden daran beteiligt sind, dass der Mensch sich nach einem Spaziergang besser fühlt. Sie werden von den Pflanzen ausgeschüttet, um sich gegen Erreger zu wehren und das menschliche Immunsystem profitiert davon!

S.O.S. FOREST sucht Menschen für die eine Aufforstung kein Geschäft ist, sondern eine Hinterlassenschaft für nachfolgende Generationen. Das bedeutet, wenn sich jemand dem Projekt anschließen möchte, müssen einige Richtlinien für die Anpflanzung und den Fortbestand der Bäume berücksichtigt werden.

S.O.S. FOREST behält sich das Recht für ein regelmäßiges Monitoring vor, um bei Ausfällen diese wiederum zu ersetzen. Die Bäume dürfen nur nach vorheriger Absprache und einem triftigen Grund gefällt werden. Die vorgegebenen Richtlinien sind in Form einer schriftlichen Vereinbarung geregelt.

S.O.S. FOREST stellt die Jung-Bäume zur Verfügung. Die Nutznießer tragen Sorge für den Transport der Pflanzen zu ihrem zukünftigen Standort und tragen die Verantwortung für deren sachgemäße Einpflanzung.